Standort in Dresden

Die Anlage in Dresden-Klotsche Anlage besteht aus einer KOMPOFERM® Bioabfallvergärungsanlage, einem Mischtunnel und einer nachgeschalteten Intensivrotte in Tunnelbauweise. Die Anlage ist für die Verwertung von 31.000 Tonnen pro Jahr Bioabfall ausgelegt.

Vergärung

Der angelieferte Bioabfall wird zunächst in der Anlage gesammelt. Anschließend wird dieser mit Radladern in die Vergärungsanlage eingebracht. Bei der KOMPFERM® Vergärungsanlage handelt es sich um eine Trockenfermentationsanlage, welche diskontinuierlich in einem Batchbetrieb arbeitet und sich besonders gut für die Vergärung von fester, stapelbarer Biomasse wie Bioabfall eignet. Das aus dem Organikabbau produzierte Biogas wird vor Ort in zwei Blockheizkraftwerken mit einer Leistung von 800 kW verstromt.

Konditionierung und Hygienisierung

Nach der Vergärung wird der sogenannte Gärrest (Endprodukt der Vergärungsstufe) mit Rohkompost in einem Mischtunnel mit einem BACKHUS Laneturner durchmischt und anschließend der Intensivrotte zugeführt. In dieser wird das Material konditioniert. Bei der Konditionierung handelt e sich um eine aerobe Nachbehandlung. Das Ziel dieser Behandlungsstufe ist der weitere Organikumbau zum Humus, die Wassergehaltsminderung sowie die Hygienisierung aller Ausgangsstoffe durch eine gezielte Intensivrotteprozessführung.

Ablufterfassung und Aufbereitung

Der Annahmebereich, die Bioabfallvergärungsanlage, der Mischtunnel und die Intensivrottetunnel werden in einer Halle errichtet. Zur Vermeidung von Geruchsimmissionen wird die Luft aus der Halle abgesaugt und einer Abluftbehandlungsanlage zugeführt. Diese besteht aus einem sauren Wäscher und zwei Biofiltereinheiten.